Schulcampus Miquelallee

Der Entwurf sieht auf dem Sportgelände der Phillip Holzmann Schule im Norden des Frankfurter Westend eine Schulbebauung mit einer Grundfläche von circa 121 x 65 m vor. Der rechteckige Grundriss mit seinen zwei Innenhöfen teilt sich zum Westen hin in Gymnasium Nied und die im Osten des Bauwerkes liegende Holzhausen-Grundschule auf. Im Norden des dreigeschossigen Gebäudekomplexes sind die jeweiligen Eingangsbereiche und eine gemeinsam genutzte Küche mit anliegenden Speisesälen angeordnet.

Um die Fertigstellung zu beschleunigen und die angestrebte Rückbaubarkeit sowie die Möglichkeit des Wiederaufbaus an anderer Stelle zu gewährleisten, wurde eine Holzkonstruktion mit hohem Vorfertigungsgrad als veredelter Rohbau gewählt. Die Gründung des Gebäudes wird mit einem Stahlrost auf einer Schraubpfahl-Fundamentierung realisiert, welche als ebenfalls rückbaubare Verdrängungspfähle die Gebäudelasten sicher in den Baugrund ableiten. Bei der Wahl des Tragwerks wurde darauf geachtet, dass möglichst allen Elementen eine tragende Funktion zukommt und dadurch eine globale, gleichmäßige Verteilung der vertikalen und horizontalen Lasten erfolgen kann.

Architektur
gmp International GmbH, Berlin/Germany

Planungszeit
2017

Ausführungszeit
2018 − 2019

Leistungen von Werner Sobek
Tragwerksplanung (LPH 1 − 6)
Bauphysik (LPH 1 − 6)

BGF
20.000 m²

Auftraggeber
Amt für Bau und Immobilien,
Frankfurt am Main/Deutschland

Renderings
gmp International GmbH, Berlin/Deutschland

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