Radwegbrücke Tübingen Querung Ost

Radwegbrücke Tübingen Ost

Die Universitätsstadt Tübingen errichtet zur Förderung alternativer Mobilitätsformen diverse neue Radwegbrücken. Werner Sobek zeichnet für die Planung einer solchen Brücke im Osten von Tübingen verantwortlich. Hierbei handelt es sich um eine Stahlbetonverbundbrücke mit einem Stahlnetzgeländer und einem Handlauf. Die neue Brücke wird direkt an einem denkmalgeschützten Wehr errichtet. In das Geländer integrierte blendfreie LED-Elemente sorgen für eine eindrucksvolle Lichtinszenierung der Brücke bei Nacht und eine sichere Nutzbarkeit für die Radfahrer zu allen Tageszeiten. Durch den Verzicht auf Mastleuchten wird sichergestellt, dass die Beleuchtung so wenig Lichtverschmutzung wie möglich generiert.

Die Brücke ist ein weit spannendes, elegant zurückgenommenes Band, das sich an der bestehenden, denkmalgeschützten Neckarstaustufe orientiert und ausrichtet. Ohne Rampen kann der Neckar hier über dem Tosbecken der Staustufe in direkter Linie überquert werden. Die Brücke macht so den naturbelassenen Bereich unterhalb der Staustufe mit seinen Sandbänken, Wasservögeln und Auenlandschaften von oben erlebbar und bietet auf der anderen Seite interessante Einblicke in die Technik des Wasserkraftwerks. Durch die Nutzung der bestehenden Ufermauern als Brückenwiderlager mussten nur geringe Flächen zusätzlich versiegelt werden.

Architektur
ArGe Werner Sobek – tragwerkeplus, Reutlingen/Deutschland

Planungszeit
2017 – 2020

Ausführungszeit
2020

Leistungen von Werner Sobek
Entwurf
Tragwerksplanung
Objektplanung (LPH gem. HOAI sowie zusätzliche Leitungen wie Vorentwurf, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Bauüberwachung)

Brückenfläche
365 m²

Auftraggeber 
Universitätsstadt Tübingen, Tübingen/Deutschland

Fotografie
Werner Sobek, Stuttgart/Deutschland

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