Radwegbrücke Tübingen Querung Ost

Radwegbrücke Tübingen Ost

In Tübingen wird eine Stahlbetonverbundbrücke mit Stahlnetzgeländer und Handlauf für Fahrradfahrer errichtet, für deren Planung Werner Sobek verantwortlich zeichnet. Die Brücke liegt an einem denkmalgeschützten Wehr und soll als weit spannendes, elegant zurückgenommenes Band den naturbelassenen Bereich unterhalb der Staustufe mit seinen Sandbänken, Wasservögeln und Auenlandschaften von oben erlebbar machen.

So wenig Flächenversiegelung wie nötig

Gleichzeitig werden interessante Einblicke in die Technik des Wasserkraftwerks sichtbar. Durch die Nutzung der bestehenden Ufermauern als Brückenwiderlager mussten lediglich geringe Flächen zusätzlich versiegelt werden. Ohne Rampen kann der Neckar künftig oberhalb des Tosbeckens der Staustufe auf direktem Weg überquert werden.

So wenig Lichtverschmutzung wie möglich

In das Brückengeländer werden blendfreie LED-Elemente integriert, die für eine eindrucksvolle Lichtinszenierung des Bauwerks bei Nacht sorgen. Die Beleuchtung sorgt zugleich für eine sichere Nutzbarkeit zu allen Tageszeiten. Durch den Verzicht auf Mastleuchten wird zudem sichergestellt, dass die Beleuchtung so wenig Lichtverschmutzung wie möglich verursacht.

Architektur
ArGe Werner Sobek – tragwerkeplus, Reutlingen/Deutschland

Planungszeit
2017 – 2020

Ausführungszeit
2021/22

Leistungen von Werner Sobek
Entwurf
Tragwerksplanung
Objektplanung (LPH gem. HOAI sowie zusätzliche Leitungen wie Vorentwurf, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Bauüberwachung)

Brückenfläche
365 m²

Auftraggeber 
Universitätsstadt Tübingen, Tübingen/Deutschland

Fotografie
Werner Sobek, Stuttgart/Deutschland

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